Kurze Übersicht

oder: wie schwer ist es ein Buch zu verlieren?

Was ist eigentlich "bookcrossing"?

Das "Freilassen" von Büchern "in die Wildnis", um dann ihre Reise zu verfolgen - und von denjenigen zu hören, die mit ihm in Kontakt kamen. BookCrossing.com ist diejenige Webseite, die all dies ermöglicht.

Seit wann gibt es "bookcrossing"?

Die Idee: seit März 2001. Die Webseite: seit April 2001. Mittlerweile ist die Mundpropaganda und das Medienecho so kräftig geworden, daß sich pro Tag weltweit über 330 neue Mitglieder anmelden, Tendenz steigend.

Wer macht da überhaupt mit?

Bislang (Stand 07-05-2010) gibt es 858.518 BookCrossers, die bereits 6.300.279 Bücher registriert haben. Die BookCrosser stammen aus allen Altersschichten und demographischen Gruppen.

Wo wird das überhaupt gemacht?

BookCrossing ist global, mit Mitgliedern aus über 130 Ländern - von "Antarktis" bis "Zimbabwe". Ein Großteil stammt aus den USA. Doch gerade die Gemeinschaft der BookCrosser in Deutschland und ganz Europa wächst stetig. Bücher kennen keine Landesgrenzen und werden oft auch auf Reisen wieder "freigelassen"...

Wie funktioniert es?

BookCrosser registrieren ihre Bücher auf www.bookcrossing.com. Hierdurch hat jedes Buch seine eigene BCID (BookCrossing-IDentifikationsnummer). Damit wird das Buch gekennzeichnet (handschriftlich, per Etikett oder wie auch immer). Anhand dieser Nummer kann ein Finder auf www.bookcrossing.com nachsehen, wer das Buch freiließ und wo es schon überall war. Selbst kann man auch noch einen Eintrag zu diesem Buch machen - so wissen die anderen BookCrosser, daß es dem Buch gutgeht. Nachdem man es dann gelesen hat (oder auch nicht), läßt man selbst das Buch wieder frei. Das heißt z.B. es in Kneipe, Bahn oder Park zurückzulassen, damit andere es finden können.

Warum tut man das eigentlich?

BookCrossing kombiniert Abenteuer, Uneigennützigkeit und Literatur in einer einmaligen Mischung. Die ist für Leseratten einfach unwiderstehlich. Die Ähnlichkeit zur Flaschenpost oder zu den Zettelchen an Luftballons erinnert BookCrosser an alte Zeiten. Und: BookCrossing ist eine Art weltweite, große, offene Bibliothek.

Also werde ich mich von meinen heißgeliebten Büchern trennen?

Jein. Manche Bücher hat man einmal gelesen, und dann liegen sie nur noch herum: zum Wegwerfen zu schade, zum Sammeln nicht wertvoll genug. Diese Bücher freuen sich ganz gewiß auf das Reisen. Andere Bücher sammelt man und leiht sie vielleicht noch nicht einmal aus. Auch das ist möglich. Manche BookCrosser, heißt es, kaufen sogar gewisse Bücher doppelt ... eins für die Sammlung und eins zum Freilassen ...

Die Webseite: www.bookcrossing.com

Die Webseite ist derzeit ausschließlich in Englisch. Allerdings gibt es dort auch bereits ein deutschsprachiges Forum. Zudem befinden sich hier auch gut verständliche deutsche Anleitungen - für den einfacheren Einstieg.

Die Anmeldung ist - wie alles andere auch - kostenlos. Man gibt seine E-Mail-Adresse und ein Passwort nach Wahl an. Innerhalb der Webseite jedoch ist man nur unter seinem selbstgewählten Pseudonym bekannt - die private E-Mail-Adresse wird niemals angezeigt.

Auf der Webseite kann man dann Büchern eine eigene BCID geben und mitteilen, wo diese freigelassen werden. So können andere BookCrosser "auf die Jagd gehen". Auch läßt sich nachschauen, wann und wo Bücher freigelassen werden (um selbst zu jagen). Gefundene Bücher lassen sich mit einem Eintrag versehen und/oder rezensieren ... und dann selbst wieder freilassen. Die Rezensionen der freigelassenen Bücher sind grundsätzlich in der Sprache des Buches.

www.bookcrossing.com: Hineinschauen und Mitmachen lohnt sich!


Dieser Text wurde bereits in mehreren Sprachen übersetzt!


(Dieser Text ist eine grobe Übersetzung eines Textes , gefunden auf BookCrossing.com, mit einigen persönlichen Erweiterungen. Es steht Dir frei, diesen zu kopieren und weiterzuverteilen. Denn je mehr BookCrosser es gibt, um so mehr Bücher werden auf Reisen gehen.)

Dieser Text basiert auf einer Idee von Wyando umgestyled von FreeMandelaNow. Er ist Teil des deutschen-Flyers-Paket.


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